Der zauberhafte Nordwesten

Island

Der zauberhafte Nordwesten




Schwierigkeit: Einfache Tageswanderungen

Reisedauer: 15 Tage

Gruppengröße: mind. 6 max. 8 Teiln.

Preis: € 3.080,00

Diese spezielle Tour in den isländischen Nordwesten werden Sie in keinem Reisekatalog finden. Sie ist die Essenz zahlreicher Touren in diesem Gebiet und wird Ihnen intensive Erlebnisse bieten, die tiefe Erinnerungsspuren hinterlassen. Zwei Wochen werden wir mit Geländewagen und Wanderschuhen den einsamen Nordwesten Islands in einen Gruppe mit max. acht Teilnehmern/innen entdecken und eine großartige Natur erleben. Tief eingeschnittene Fjorde, schroffe Berghänge, riesige Vogelkolonien, gigantische Wasserfälle, einsame Strände und üppige Vegetation bilden das reizvolle Kaleidoskop unserer abwechslungsreichen Tour. Wanderungen und Exkursionen führen uns u.a. zu einsamen Fjorden, Buchten, verlassenen Fischersiedlungen. Lassen Sie sich diesen besonderen Part der Nordmeerinsel von einem Landeskenner, der bereits mehr als 30 Jahre Island erkundet hat, zeigen. Wir übernachten in „handverlesenen“, kleinen Gästehäusern mit sehr persönlicher Atmosphäre sowie in schön gelegenen Hostels in oft traumhafter Lage. In der Regel sind es gemütliche Zwei- bis Mehrbett-Zimmer mit Einzel- und Doppelbetten, Schlafsackunterkünfte & „Made-up beds“, in ihrer Lage alternativlos, bestehen sie aus mehreren Schlafräumen, einer Küche, einem Aufenthaltsraum, sowie Bad/Dusche.



  • Flüge ab/bis Frankfurt/M, Berlin, Hamburg, München (Andere Flüghäfen auf Anfrage)
  • Geführte Touren durch qualifizierte deutsche Reiseleitung
  • Alle Transfers, Rundfahrt auf Island (Geländeminibus)
  • 1 x Schiffspassage
  • 14 x Vollverpflegung (Frühstück, Mittag-und Abendessen) zzgl. aller nichtalkoholischen Getränke, Zubereitung der Hauptmahlzeit durch Reiseleitung
  • 14 x Übernachtung in ausgesuchten Gästehäusern / 2-4 Bettzimmer (Kein EZ möglich).

  • Technisch einfache Tageswanderungen (fakultativ) mit leichtem Tagesgepäck
  • Kondition für 4-5 Stunden Gehzeit.

1.Tag: Flug nach Keflavik. Ankunft am Nachmittag und Übernachtung in einer Unterkunft in einem Hotel auf der Halbinsel Reykjanes in der Nähe vom Airport Keflavik. Velkomin til Íslands! (- / – / -)

2. Tag: Unsere Fahrt geht über Reykjavik, entlang der Esja – des „Hausberges“ der nördlichen Metropole – über Borganes und in Richtung Norden. Wir besteigen den 100 Meter hohen Lavaringwallkrater, den Eldborg. Leuchtend rot erhebt er sich aus einer üppigen Vegetation. Wir besuchen eine der berühmtesten Mineralquellen Islands, die Ölkelda, was übersetzt „Bierquelle“ heißt. Diese enthält einen tausendmal höheren Anteil an Mineralien, als normales Trinkwasser und ihr werden besondere Heilkräfte zugesprochen. Wir erreichen nach zahlreichen interessanten Stops und kleinen Wanderungen den kleinen Küstenort Stykkisholmur am Breiðafjörður auf Snæfellsnes. Die Unterkunft ist ein Hostel im Ort
(F / M / A)

3. / 4. Tag: Die Halbinsel Snaefellsnes wurde 2001 zum Nationalpark erklärt. Hier haben wir ausgiebig Zeit diese auf interessanten Rundfahrten und Wanderungen zu entdecken. Das Gehöft Bjarnahöfn bietet uns die Möglichkeit, bei einer Führung mit anschließender Kostprobe zu erfahren, wie der Haukarl, ein traditioneller isländischer „Leckerbissen“, hergestellt wird. Wir kommen zu dem den Hafenort Grundarfjördur, an der Nordküste der Halbinsel Snaefellsnes, der den Berg Kirkjufell (Kirchenberg) als markantes Wahrzeichen führt. Eine Wanderung um den Kirkjufell kann unternommen werden. Das kleine Fischerdorf Arnastapi werden wir auf einer Wanderung der Küstenlinien folgend und entlang zerklüfteten Klippen, wo unzählige Seevögel nisten, von Hellnar aus erreichen. Dem schneebedeckten Stratovulkan „Snaefellsjökull“, den Jules Verne in seiner „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ als Einstieg gewählt hat und der die ganze Halbinsel dominiert, kommen wir auf einer Exkursion sehr nah. Unterkunft ist ein Hostel in Stykkisholmur. (F / M / A)

5. Tag: Von Stykkisholmur, wo wir auch die „Libary of water“ ein interessantes Kunstwerk der Amerikanerin Roni Horn bestaunen können, bringt uns die Fähre „Baldur“, mit kurzem Zwischenstopp auf der Insel Flatey, die eine von 2700 kleinen Inseln in dem großen Breidafjord ist, nach Brjánslækur. Nach etwa dreistündiger Überfahrt befinden wir uns auf der Nordwest-Halbinsel, welche der dünn besiedelste Teil Islands ist – nur ganze 3% der Bevölkerung leben hier. In der als Nationalmonument ausgewiesene Schlucht Surtarbrandsgil befinden sich eingelagerte Braunkohleschichten, die 14 Mio. Jahr alte Fossilien, u.a. Blattabdrücke vom Mammutbaum, Ahorn und Magnolie, aufweisen. In dem direkt am Meer gelegenen kleinen Schwimmbad von Birkimelur können wir ein warmes Bad nehmen. Übernachten werden wir in einem einsam gelegenen Gästehaus am Patreksfjörður. (F / M / A)

6. Tag: In der Nähe unserer Unterkunft befinden sich die 14 km langen und bis zu 440 m hohen Klippen von Látrabjarg. Grönland liegt weniger als 300 km entfernt. Die Felsen der Steilküste beherbergen große Kolonien von Papageitauchern, Tordalken, Lummen und Eissturmvögel. Ausgiebig können wir uns auf Wanderungen der Vogel-beobachtung oder dem Erkunden des fast menschenleeren Gebietes, am westlichsten Punkt Europas, widmen. Der beeindruckende und vielleicht einer der abgelegensten Strände der Welt „Rauðisandur“ lädt am Nachmittag – bei Ebbe – zu einer beeindruckenden Wanderung am Nordatlantik ein. Übernachtung in einem Gästehaus am Patreksfjörður. (F / M / A)

7. Tag: Entlang grandioser, tief in die schroffen Berge eingeschnittener Fjorde, über den Fischerhafen Patreksfjörður und den Pass Hálfdan gelangen wir in den Hafenort Bíldudalur. Ein interessanter Abstecher in das Selárdalur zeigt uns grandiose Felsformationen und das Lebenswerk des „Künstlers mit dem Kinderherzen“ – Samúel Jónson. Am Suðurfirðir lädt ein von natürlichen, heißen Quellen gespeistes Schwimmbad zum Entspannen ein. Entlang an einsamen Fjorden und über hohe Berge kommen wir zu dem 100 m hohen Wasserfall Dynjandi, der gleichmäßig wie ein Brautschleier über eine Basaltkante fällt. Östlich glänzen die weißen Firnfelder des ca. 900 m hohen Gláma-Plateaus. In einem abgelegenen Tal, in der Nähe von Isafjördur, erreichen wir dann unsere gemütliche Unterkunft ist ein Gästehaus im Korpudalur. (F / M / A)

8. / 9. Tag: Die kleinen Fischerorte Flateyri, Suðureyri und Bolungarvik befinden sich in der Nähe zu unserer Unterkunft. Spannende Exkursionen und Wanderungen werden wir in der Umgebung der Ortschaften unternehmen. In der ehemaligen Fischereistation von Ósvör steht eine orginalgetreu aufgebaute Fischerhütte, durch die ein alter Fischer die Besucher in traditioneller, mit Fischöl imprägnierter Fischerkleidung aus Schafshaut, führt. Vom 636 Meter hohen Bolafjall bei Bolungarvik haben wir fantastische Aussichten über die Fjorde, das Meer und die Berge. Eine Wanderung am Àlftafjördur bei Suðavik führt uns in eine einsame Schlucht mit beeindruckenden Wasserfällen. Das Zentrum der Westfjorde – Ísafjörður, das wir ebenfalls besichtigen werden, liegt unterhalb der über 700 Meter steil aufragenden Felswand des Eyrarfjall und schmiegt sich hufeisenförmig um den Skutulsfjörður. Unterkunft ist ein Gästehaus im Korpudalur (F / M / A)

10. / 11. / 12. Tag: Sieben Fjorde werden wir umrunden – immer dem großen Fjord Ísafjarðardjúp folgend, der die Westfjorde in die nördliche Dranga- und die südliche Gláma-Halbinsel trennt. In Richtung Nordosten thront weithin sichtbar der nördlichste Gletscher Islands, der Drangajökull. Ständig öffnen sich uns neue Blickwinkel: So sehen wir auf die bis in den Sommer hinein schneebedeckten Berge des Snaefjallaströnd, die grünen, im Sommer blumenreichen Inseln in den Fjorden und auf die schroffen Berge der Steilküste. Treibholz, bis aus Sibirien hierher getrieben, bedeckt großflächig die Küstenstreifen, Seehunde und Robben sonnen sich auf Felsen. Über eine Passstraße durch die Steingrimsfjarðaheidi erreichen wir den Bjarnarfjörður, der die Heimat des berühmten Zauberers Svanur aus der Njáls Saga war und kommen über den kleinen Handelsort Holmavik schließlich gegen Abend zu unserem Gästehaus am Norðurfjörður, einem kleinen Fischerort mit nur wenigen Einwohnern. Hier ist auch unsere Herberge für die nächsten Tage. Am Reykjafjörður liegt das ehemalige Fischerörtchen Djupavik, wo nur eine Handvoll Menschen das ganze Jahr über leben. Das vor sich hin rostende Wrack eines Heringsfängers erinnert an einst bessere Zeiten. In der alten Fischfabrik befindet sich ein interessantes Museum zu der Geschichte des Heringfangs und im Sommer finden Kunstausstellungen statt. Wir werden von unserer netten Unterkunft spannende Exkursionen und Wanderungen in dieser einsamen und großartigen Landschaft unternehmen. Abendliche Bäder in dem (fast) am Ende der Welt gelegenen heißen Pool „Krossneslaug“ – mit Blick auf den Nordatlantik – sind Erlebnisse der besonderen Art. Unterkunft in einem Gästehaus in Norðurfjörður. (F / M / A)

13. / 14. Tag: Wir umrunden den Bjarnarfjarðarháls und folgen einer grünen, schären- und inselreichen Küste. Wir passieren dabei den kleinen Ort, genannt Dragsnes. Sein Name geht auf einen Felsen zurück, wo der Legende nach eine Trollfrau, die bei ihrem Vorhaben, einen Graben zwischen den Westfjorden und dem Rest von Island schaufeln wollte, von der Sonne überrascht wurde und zu Stein erstarrte. Über Búðardalur, einer kleinen Gemeinde, die zu der Region Vesturland gehört, geht es in Richtung Süden. Wir kommen bald auf die Ringstraße und werden am Abend Akranes erreichen. Von unserem Gästehaus in dieser modernen Hafenstadt, die auf der gleichnamigen Halbinsel liegt und „Kornackerhalbinsel“ bedeutet, werden wir unter anderem eine abenteuerliche Wanderung zum zweithöchsten Wasserfall Islands machen. Das gischtende Wasser des Glýmur fällt hier am Hvalfjörður 196 Meter tief in eine pittoreske Schlucht. Die Unterkunft ist ein Hostel in Akranes. (F / M / A)

15. Tag: Abflug vom Airport Keflavik am frühen Morgen.

HINWEIS: Der Routenverlauf kann sich durch lokale Gegebenheiten, wie Klimaverhältnisse, behördliche Verfügungen, Flugplanänderungen, Streckenzustände oder organisatorische Belange ändern, ebenso, entsprechend den Wünschen und Neigungen der Reiseteilnehmer/innen, nach Absprache. Diese Änderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten und schließen eine Haftung des Veranstalters aus. F = Frühstück / L = Mittagslunch / A = Abendessen (warm)