Kletterwoche Südfrankreich

Frankreich

Kletterwoche Südfrankreich (Calanques)

Foto im Klettergebiet der Calanque d'En Vau (Südfrankreich)
Klettergebiet der Calanque d’En Vau (Südfrankreich)


Schwierigkeit: Leichte bis mittelschwere Kletterrouten und nach Bedarf.

Reisedauer: 9 Tage

Gruppengröße: mind. 4 max. 8 Teiln.

Preis: € 435,00

Über den idyllischen Buchten in den Calanques, östlich von Marseille am Mittelmeer, befinden sich unzählige weiße Kalkfelsen, die sich  hervorragend  für eine spannende Kletterwoche eignen. Die Calanques garantieren Sonne und besondere Erlebnisse. Diese Woche bietet Anfängern eine intensive Einführung in das Felsklettern und ist auch für erfahrene Kletterer durchaus lohnend, um Technik und Taktik zu verbessern. Nach einem guten Frühstück in unserer Herberge werden wir jeden Tag neue Klettergebiete aufsuchen, die sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene vielfältige Klettermöglichkeiten bieten. Wir werden ebenfalls Mehrseillängentouren klettern, die teilweise dicht über dem Meer entlang führen. Es bleibt auch Zeit zum Baden im Mittelmeer und für französische Straßencafés. …und klettern im Winter?! Wer das deutsche Wetter in dieser Jahreszeit gewöhnt ist, wird es sich nur schwer vorstellen können, dass man auch zum Jahreswechsel in den Calanques an der Mittelmeerküste östlich von Marseille sehr gut klettern und oftmals sogar draußen in der Sonne frühstücken kann. Die Tage sind zwar auch dort kürzer und kühler, fühlen sich aber aufgrund der vielen Sonnenscheinstunden, der Reflexionen vom Meer und den weißen Felsen erfahrungsgemäß deutlich wärmer und angenehmer an, als objektiv im Schatten gemessen. Übernachten werden wir in einer ruhigen Jugendherberge mit Selbstversorgung und einem wunderschönen Blick auf die Bucht von Cassis. Abends  kochen wir gemeinsam und lassen den Tag in Ruhe ausklingen.

DER  DAV – KLETTERSCHEIN:  In vielen Kletterhallen und an den meisten künstlichen Kletteranlagen werden zunehmend Nachweise über eine absolvierte Kletterausbildung gefordert, bevor man klettern darf. Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat  im Rahmen der „Aktion Sicher Klettern“ den DAV Kletterschein im Jahr 2005 eingeführt. Hierbei wird unterschieden zwischen dem „ Kletterschein Toprope“ und dem „Kletterschein Vorstieg“. Da wir seit Jahren nach den Richtlinien des DAV ausbilden, sind wir berechtigt unseren Kursteilnehmern nach Erreichen des Kurszieles und Beherrschen der entsprechenden Sicherungskenntnisse und -techniken auf Wunsch diesen DAV Kletterschein auszustellen. Der „Kletterschein Toprope“ ist für Kursteilnehmer ab 10 Jahren, der „Kletterschein Vorstieg“ ab 12 Jahren erhältlich. Nach erfolgreicher Kursteilnahme, mit anschließender Abnahme kann in jedem von uns angebotenem Kletterkurs der entsprechende „DAV Kletterschein“ erworben werden.



  • 8 x Übernachtung in einer Jugendherberge (Mehrbettzimmer).
  • Kletterausrüstung leihweise.
  • 7 x geführte Klettertouren /-kurs.
  • Geprüfter Kletterführer.

  • Interessierte mit und ohne Klettererfahrung und Freunde an Bewegung. Normale körperliche Konstitution.

  • 30. März – 07. April 2019 AUSGEBUCHT
  • 20. – 28. April 2019 [KLSF 02]Jetzt buchen
  • 28. Sept. – 06. Okt. 2019 [KLSF 03]Jetzt buchen
  • 12. – 20. Okt. 2019 [KLSF 04]Jetzt buchen

1.Tag: Anreise bis 19 Uhr in Fahrgemeinschaften, erstes gemeinsames Abendessen auf der Terrasse der Auberge de Jeunesse. Vertraut werden mit der Umgebung und Besprechung der nächsten Tage.

2.Tag: Klettergarten mit vielen Reibungsplatten. In diesem Klettergarten etwas im Landesinnern gelegen bieten die Reibungsplatten ideale Möglichkeiten einige grundlegende Klettertechniken zu vermitteln – vor allem Vertrauen in die Füße! Ebenso ist der Felsen hier aber auch sehr gut geeignet, die Sicherungstechniken zu vermitteln bzw. aufzufrischen, da meistens nur sehr wenig andere Kletterer anzutreffen sind. Der Klettergarten liegt etwas versteckt, ist aber von der Parkmöglichkeit aus in 10 min zu Fuß zu erreichen. Nach einiger Zeit werden wir uns dann den steileren Wänden oberhalb zuwenden und die gelerntenTechniken dort anwenden. Hier kann sich jeder langsam an seine persönliche Grenze heran wagen, da alle Routen bestens gesichert sind und im Bereich von 4 bis 7b eine fein gestufte Auswahl von Routen mit 25 bis gut 30 m Höhe vorhanden ist. Am späteren Nachmittag bietet sich dann die Gelegenheit zu einem Cafe-Besuch in Gemenos, wo wir auch den Wein der örtlichen Weinanbau Kooperative probieren und anschließend Einkaufen können, bevor es dann zum Abendessen zurück geht.

3.Tag: Sportklettergebiet in der Calanque de Morgiou. In der Nähe des kleinen Fischerörtchens Morgiou erwartet uns ebenfalls ein Klettergarten, der in Bezug auf Absicherung und Auswahl der individuell gewünschten Schwierigkeitsgrade keine Wünsche offen läßt. Hier wird dann das Gelernte vom Vortag vertieft und das Repertoire an Klettertechniken erweitert. Anfänger können hier auch ohne großes Risiko die ersten Vorstiegserfahrungen sammeln. Nachdem wir dann den ganzen Tag das Meer unter uns gesehen und mehr oder weniger am Felsen geschwitzt haben, können wir auf dem Weg zum Cafe in Morgiou noch einen Zwischenstopp in der kleinen Badebucht
einlegen und ein erfrischendes Bad nehmen.

4.Tag: Calanque de Port Miou. Den Klettergarten in der Calanque de Port Miou erreichen wir in 20 min zu Fuss von unserer Unterkunft. Hier werden wir dann das eigenständige Abseilen üben, Standplätze bauen und abbauen. Diese Techniken benötigen wir dann in den nächsten Tagen und die im Vergleich zu den beiden vorherigen Tagen relativ kurzen Routen im linken Bereich bieten sich hervorragend an, es so lange unter Aufsicht zu üben, bis bei allen die notwendigen Handgriffe sitzen. Im Anschluss an das Klettern können wir dann noch auf einen Milchkaffee zum Hafen nach Cassis gehen und/oder eine kleine Wanderung zur wunderschönen Badebucht in der Calanque de Port Pin.

5.Tag: Weisse Felsen mit viel Sonne bietet ein sehr schönes Sportklettergebiet in der Nähe der Calanque de Sormiou. Der Kalkstein ist hier ganz anders geformt als der an den drei ersten Tagen. Die Andersartigkeit der Griffe und Tritte hier braucht eine gewisse Eingewöhnungszeit, vergrößert aber auch das klettertechnische Repertoire. Das eigenständige Abseilen in den knapp 30 m-Routen kann hier noch einmal unter Aufsicht durchgeführt werden. Der Ausblick auf das Meer und die Isle de Riou, der seichte Wind und das Rauschen der Wellen lassen den Tag hier meistens viel zu schnell vergehen.

6.Tag: La Traversee Ramond – ein Mehrseillängen-Quergang. Nach einer halben Stunde zu Fuss von der Jugendherberge erreichen wir die Calanque d’En Vau. Landschaftlich ist sie die reizvollste der vielen Calanques. Vielleicht noch ein kurzes Bad, bevor wir dann den 10 minütigen Anstieg über ein Schotterfeld zum „Trou de Canon“ nehmen. Dort werden wir uns Abseilen und sind dann am Anfang dieses klettertechnisch leichten, aber landschaftlich extrem reizvollen und abwechslungsreichen Quergangs. Hier bieten sich alle paar Meter neue Ausblicke in alle Richtungen. Die ersten Meter kann man frei gehen, bevor dann die gut 200 m Quergang beginnen. Diese werden wir dann in 2er oder 3er Seilschaften als Mehrseillängenroute klettern. Während man in der ersten Seillänge noch Sichtkontakt hat, ist dies in den nächsten Seillängen nicht mehr der Fall. So erleben wir die Bedeutung einer klaren Kummunikation, bzw. wo diese nur eingeschränkt möglich ist, die Notwendigkeit von klaren Absprachen im Vorfeld.

7.Tag: Rocher des Goudes. Wieder ein Klettergarten mit vielen sehr gut abgesicherten Routen. Hier steht dann wieder einmal Klettern und die Klettertechnik im Vordergrund. Auch wenn der Felsen nicht direkt am Meer liegt, so ist der Ausblick trotzdem sehr schön: im Süden und im Westen das Mittelmeer und einige kleine Inseln, im Nordwesten gelegen erblicken wir Marseille.

8.Tag: Cret Saint Michel. Die Cret Saint Michel ist eine riesige Wand mit vielen Mehrseillängenrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Im Vergleich zur „Traversee Ramond“ ist es hier sehr gut eingebohrt, so dass wir dort klettertechnisch anspruchsvollere Routen mit mehreren Seilschaften nebeneinander in Ruf- und Sichtweite klettern können.

9.Tag: Abreise.Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück auf der Terrasse mit Milchkaffee und Meerblick gilt es dann Abschied nehmen…

HINWEIS: Der geplante Ablauf der Kletterwoche kann sich durch lokale Gegebenheiten, wie Routenbeschaffenheit, Wetterverhältnisse oder organisatorische Belange ändern – ebenso entsprechend den Wünschen und Neigungen der Teilnehmer/innen, nach Absprache. Diese Änderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten und schließen eine Haftung des Veranstalters aus.